York sitzt im Labor

im Hamburger Institut für Hämatopathologie

Im Hamburger Institut für Hämatopathologie gibt es heute einen Besucher! Praktikant York sieht im weißen Laborkittel und den medizinischen Einmalhandschuhen sogar so aus, als gehöre er dorthin, jedoch wissen wir es besser. #Stelldichein mit York schaut heute den Medizinern im Labor über die Schulter.

Das internationale Team des Instituts für Hämatopathologie besteht derzeit aus ca. 190 Beschäftigten und soll weiter wachsen. Die Einrichtung mit Wohlfühlatmosphäre und modernster Ausstattung wünscht sich neue medizinisch ausgebildete Fachkräfte mit gründlicher Arbeitsweise sowie einem hohen Maß an Offenheit und Flexibilität.

Collage von York im Labor

Los geht´s in der dunklen, totenstillen Pathologie – York wähnt sich in einer neuen Folge „Tatort“. Doch mit dem Betätigen des Lichtschalters beendet Facharzt Martin Mollenhauer das Szenario und holt ihn wieder auf den Boden der Tatsachen. Im Gespräch mit Martin erfährt Praktikant York Details zum Fachgebiet der Hämatopathologie, das sich mit Erkrankungen des blutbildenden Systems beschäftigt. Nach der Theoriestunde geht´s direkt ins Labor, wo Martin mit einer Probe aufwartet. In Laborkleidung, mit Skalpell bewaffnet und leicht widerstrebendem Gesichtsausdruck teilt der Assistenzarzt in spe das „Glibberding“, aka Gallenblase, pflichtbewusst in kleine Stücke, um diese als Probe weitergeben zu können.

Im Haupthaus trifft York Assistenzarzt Simon Kettlitz und übergibt die Proben. Diese müssen vorbereitet werden, damit sie unter dem Mikroskop, oder dank Digitalisierung anschließend sogar auf dem Computerbildschirm, untersucht werden können. Innovation hat im HPH, neben der Fürsorge für die Patienten, einen hohen Stellenwert und deshalb verfügt es über die neuesten Gerätschaften zur Untersuchung und Diagnostik. Der geschäftsführende Facharzt Prof. H. C. Dr. Markus Tiemann betont zudem die besondere Relevanz der Arbeit seiner Angestellten: „Dein Handeln hat Konsequenzen, und zwar unumkehrbare. Das ist für manche Leute schon eine große Belastung.“. Deshalb sind ihm Ausbildung, Weiterbildungen und Konsultationsmöglichkeiten für die Mitarbeiter ein großes Anliegen. Sein Ziel für die Zukunft ist eine verbesserte Krankenversorgung im Onkologiebereich. Am Ende seines Praktikumstages ist York überwältigt und so fällt das Fazit des Tages entsprechend demütig aus: „Stelldichein mit York ist heute an seine berufliche Grenze gekommen.“.